Wie und wo alte Geräte entsorgen

Händler, Hersteller und Importeure sind verpflichtet, ausgediente elektrische und elektronische Geräte, die sie in ihrem Sortiment führen, gratis zurückzunehmen. Dies gilt auch, wenn der Kunde kein neues Gerät kauft. Die Konsumentinnen und Konsumenten sind ihrerseits zur Rückgabe verpflichtet. Es ist verboten, die ausgedienten Geräte via Kehrichtabfuhr oder Sperrgutsammlung zu entsorgen.

Erkundigen Sie sich deshalb, wo Sie bei Ihrem Händler das alte Gerät deponieren können. Manchmal gibt es eigens dafür vorgesehene Entsorgungsbehälter oder einen Platz bei der Abholrampe eines Geschäftes. Fragen Sie Ihren Händler auch, ob er gleich bei der Lieferung des neuen Gerätes, das alte Gerät abholt.

Spezialisierte Entsorgungsunternehmen zerlegen die angelieferten Elektrogeräte teilweise zuerst manuell, dann verarbeiten sie diese maschinell. Das manuelle Trennen wird sehr oft in Behindertenwerkstätten gemacht, für diese eine willkommene Aufgabe. Problematische Bestandteile (Quecksilberkippschalter, PCB-Kondensatoren, Batterien) werden demontiert oder aussortiert und speziell entsorgt.

Die verbleibenden Bruchstücke werden getrennt. So fallen Fraktionen an, die stofflich verwertet werden: Kunststoffe, Eisen, Aluminium, Legierungen aus Zinn, Zink, Kupfer, Nickel und Edelmetalle.

Recyclingstellen

Weiterführende Informationen zu Entsorgung und VRG-Tarife (vorgezogene Recyclinggebühr) finden Sie auf den folgenden Links:

Haushaltsgeräte und Lampen
Stiftung SENS eRecycling
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TV-Geräte
Swico Recycling